Der Wettergott hat es am Donnerstag gut mit einer feinen Runde Bikern gemeint. Voll motiviert von Sportlern an der Mur entlang, erkundeten wir unbekanntes Terrain im Leechwald und auf der Platte. Geradezu wie in Trance preschten wir über die köstlichen Wurzeltrails, wo manch einer schon fast nimmer die Kurve kriegte. Die Wasserlabe an einem Brunnen stellte eine besondere Herausforderung dar. Auch wenns mal etwas länger dauert, für die DoRu ist nichts zu schwer!
Ein alter Dienstagsrunden-Bekannter, der gutaussehende Ernst, zeigte uns noch längst verschollen geglaubte Wegerln. Und gerade der Guide (Richard) fing an diesem Tag an zu schwächeln ... oder besser gesagt sein Bike. Ein abgerissenes Schaltwerk stellte für die DoRu-Gemeinde kein Hindernis dar. Technisch begabt wie sie sind, wandelten sie das top Racebike in ein Singlespeeder um, mit kulant straffer Einstellung. DoRu, da werden sie geholfen ;-)
Heute präsentierte sich das Wetter von seiner besten Seite und zehn Gleichgesinnte genossen die traumhafte Aus- und Fernsicht ins Grazer Umland. Für einige waren wieder neue Auf- und Abfahrten dabei, die sie noch nicht kannten! Technisch bauten wir natürlich auch einige Gustostückerl in die heutige DoRu ein, sodass wir alle an unsere fahrtechnischen Grenzen kamen. Und auch der Ausklang bei Radler und Kuchen war natürlich wieder spitze!
Die fünfte DoRu lies so manches Biker Herz höher schlagen! Bei einigen wegen der herausfordernden Up- und Down Hills bei manch anderem wegen der Steilheit der Trails! Schon der Einstieg in diese DoRu hatte mehr als 30% Steigung. Da hat sich der Gerhard aber eine feine Runde ausgedacht!
Die vierte DoRu führte uns auf die Platte in Andritz! Richard übernahm die Streckenwahl und vom fluchen, schieben, an die Grenzen kommen, ungewolltem Absteigen, blutigen Knie bis zu technischen Defekten war alles dabei ;-) Dafür wurden wir aber mit tollem Bikerwetter und jeder Menge Spaß belohnt :-) Und Gerold´s neues Traumbike wurde auch gleich ordentlich an die Grenzen gebracht auch wenn die "Erdnusserl" ein wenig schwer im Magen lagen *gg*
Diese Frage stellte sich so mancher als er gestern in den Himmel sah. Einige fanden wieder eine Ausrede auf das Wetter und einige standen pünktlich um 17:00 Uhr beim wöchentlichen Treffpunkt. Und die, die dem Wetter trotzten wurden belohnt! Das Wetter hat zwei Stunden mitgespielt und wir ließen es auf den Trails ordentlich stauben. Einige machten den ersten Kontakt mit der Mutter Erde, aber alle ungewollten Abstiege verliefen glimpflich ;-)
... war der fahrbare Untersatz vom Horst bei der Premiere seiner ersten DoRu. Auch auf einem über 20 Kg schweren 80iger Waffenrad lassen sich die Trails rund um Graz bezwingen. Das nächste Mal wird er aber mit dem Twentyniner von seinem Sohn mitkommen! Das wird Ihm sicherlich auch mehr Spaß machen und die Wartezeiten der anderen verkürzen. Es waren wieder einige schöne Abschnitte rund um die Ruine Gösting in unsere DoRu eingebaut wo sowohl beim Up- aber auch beim Downhill die Teilnehmer gefordert wurden.
Bereits in der ersten halben Stunde brannten unsere Muskeln durch Ausfallschritte, Liegestütze und Co. Die folgende Stunde am Spinningrad war dann nichts für "Weicheier" ;-) Der Schinder machte sein Versprechen wahr und nahm den Sattel vom Rad. Eine Stunde im stehen stand somit am Programm. Einige ließen sich motivieren und machten mit. Ich spüre noch heute meine Beine ;-) aber es hat Spaß gemacht!
Wir treffen uns dann zu den DoRu´s - werden im Forum ausgeschrieben!
Wünsche allen Mitspinnern eine schöne und vor allem Unfallfreie Bike Saison!
DANKE für´s mitmachen!
1. Tag
Wir landen am frühen Nachmittag im strahlenden Sonnenschein in Palma. Nach längerer Transferdauer ins Hotel nach Can Picafort fahren wir noch eine kleine Eröffnungrunde vor dem Abendessen. Can Picafort – Santa Margalida – Can Picafort (20 km, 100 hm, 40')
2. TagHochmotiviert starten wir in den ersten Trainingstag. Es steht der Klassiker nach Cap Formentor am Programm. Wir werden mit traumhaftem Wetter, wenig Wind und einer spektakulären Aussicht belohnt. Can Picafort – Alcudia – Port Pollenca – Cap Formentor – Pollenca – Sa Pobla – Santa Margalida – Can Picafort (107 km, 1305 hm, 4h 30')
3. TagDas Wetter ist uns noch immer gnädig und wir starten zu einer Tour Richtung Süden nach San Salvator. Am Weg nach San Salvador haben wir starken Gegenwind, am Rückweg entlang der Südostküste erweist uns der Wind jedoch gute Dienste. Can Picafort – Santa Margalida – Felanitx – San Salvador - Portocristo - Arta - Can Picafort (119 km, 1225 hm, 4h 45')
4. TagDer Himmel ist bedeckt, Andi hat Knieschmerzen, Birgit tut der Hals weh... Wir gehen den Tag gemütlich an und fahren eine kleine Regenerationsrunde ins Landesinnere. Can Picafort – Alcudia – Sa Pobla – Sineu – Santa Margalida – Can Picafort (60 km, 340 hm, 2h 25')
5. TagIn der Wetterprognose steht "mäßiger Wind", der sich aber als Sturm mit Regen erweist. Am Vormittag gehen wir dem Wetter zum Trotz am Strand eine Stunde laufen. Nach dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung" nehmen wir unsere Regenjacken, Hauben, Überschuhe usw. und drehen noch eine kleine Runde. Can Picafort - Muro - Manacor - Can Picafort (74km, 585 hm, 3h)
6. TagHeute fahren wir unsere längste Runde. Wir machen uns auf den Weg Richtung Palma, um auch mal in die Nähe des Ballermanns zu kommen. Wir fahren bis Sa Cabanet, das "Andritz von Palma" und biegen dann nach Randa ab, wo wir eine Bergwertung zu einem Kloster mitnehmen. Can Picafort – Sineu – Sa Cabanet – Algaida – Santori de Cura (Randa) – Llucmajor – Porrero- Vilafranca – Petra – Santa Margalida – Can Picafort (158 km, 1360 hm, 6h)
7. TagDas Wetter bessert sich und somit wagen wir eine Bergetappe nach Sa Calobra. Zuerst geht es zum Kloster Lluc, wo wir auf einem gemütlichen Anstieg den einen oder anderen offensichtlichen "Flachlandbolzer" überholen. Sa Calobra liegt am Meer und somit geht es 680 Höhenmeter runter. Beim Rauffahren werden wir von einigen Profis vom Team Biancchi überholt, daran können wir erkennen, dass wir noch Verbesserungspotential haben :-). Can Picafort – Sa Pobla – Selva – Lluc – Sa Calobra – Pollenca – Can Picafort (137 km, 2135 hm, 5h 55')
8. TagBei herrlichem Wetter starten wir in eine Flachlandetappe in den Süden. Birgit bekommt nach einiger Zeit Knieschmerzen, Andi übernimmt bei starkem Gegenwind die Führungsarbeit und bringt seine Teamchefin gut nachhause. Can Picafort – Petra – Porreres – Campos – Ses Salines – Santanyi – S'Horta – Manacor – Can Picafort (137 km, 995 hm, 5h 10')
9. TagHeute fahren wir den Anstieg zum Kloster Lluc ein zweites Mal, wobei Birgit wiedermal ihre Bergqualitäten beweist und auf den 8 Kilometern ungefähr 40 FahrerInnen überholt, selbst aber nicht überholt wird. Andi muss die Zähne zusammenbeißen um mitzuhalten. Oben werden wir mit mallorquinischen Mandelkuchen belohnt. Can Picafort – Sa Pobla - Selva – Lluc – Selva – Senselles – Costitx – Santa Margalida – Can Picafort (124 km, 1235 hm, 4h 50')
10. TagAls Abschlusstour fahren wir nach Betlem, einer Einsiedelei im Nordosten der Insel. Gemütlich fahren wir die letzten Kilometer, um auf 1000 km und 10.000 Höhenmeter zu kommen. Can Picafort – Arta – Betlem – Arta – Can Picafort (66km, 835 hm, 2h 45')
Wir haben unseren Urlaub sehr genossen und konnten essenstechnisch auch die Tipps von Markus einhalten. Effektiver hätte unser Aufenthalt nicht sein können, die Basis für die Alpentour-Trophy und die Transalp-Challenge ist gelegt...
... und das eine oder andere Bier im Steirer, das war die Belohnung für einige Teilnehmer der gestrigen Einheit. Während einige Racer bereits in Mallorca Ihre Kilometer runter spulen und sich auf die bevorstehende Saison vorbereiten stand bei der bereits achtzehnten Einheit wie immer der Spass im Vordergrund. Anstrengend war es aber natürlich auch mit dem "Schinder"!
Nachdem die Oberkörper der TeilnehmerInnen ordentlich gestählt waren wurde mit abwechselnden Belastungen und Trittfrequenzen der Puls nach oben getrieben! Alle TeilnehmerInnen sind jetzt bestens für die Saison im Freien gerüstet und wir freuen uns auf die DoRu´s. Bis zur Zeitumstellung werden noch Spinnig Einheiten am Montag ausgeschrieben und dann werden wieder die Trails in Angriff genommen ;-)