
Perfektes Herbstwetter, griffige Trails und viele nette Biker! Das waren die Zutaten der fünfundzwanzigsten DoRu! Weil fast alle NightRide tauglich ausgestattet waren kehrten wir beim Wirten ein und warteten bis es endlich wirklich dunkel wurde. Und dann leuchteten wir die Trails mit mehreren tausend Lumen aus und hatten jede menge Spaß.
Und hier sind auch noch die Fotos der letzten DoRu ;-)
Mit dem Testbike "Specialized Stumpjumper EVO" von RoFa Sport hatte ich heute einen perfekten fahrbaren Untersatz für die DoRu! Das Speci und ich waren ab der ersten Pedal Umdrehung eine Einheit und so konnte ich mich heute sogar in die Hall of Fame am Jungfernsprung eintragen :-) Auch bergab wurde ich von den 150mm Federweg überzeugt und hatte jede Menge Spaß. Der Spaßfaktor motivierte mich so, dass wir sogar noch einmal die Ruine hoch sind und auch die Trailabfahrt in Richtung Thal/Eben noch einbauten. Nach knapp zweieinhalb Stunden und finsteren Abfahrten gab es noch den wohlverdienten Sodaradler. Wie immer ein toller donnerstags Ausklang! Und an den breiten Lenker werde ich mich auch noch gewöhnen ;-)
Vor 20 Wochen starteten wir mit der ersten DoRu und es macht auch nach 20 Ausfahrten noch jede Menge Spass. Den Höhepunkt setzte heute der Bernd - er ist den Jungfernsprungtrail rauf auf der Ruine durchgefahren - und erntete unseren höchsten Respekt. Der Ziegentrail hat heute auch allen Spass gemacht und alle sind sturzfrei unten angekommen. Es gab nur eine kurze Schrecksekunde als der Markus, heute das erste mal dabei bei der Abfahrt nach Thal mit seinem Hardtail die grosse Wurzel bezwang ;-) Und genau das macht die DoRu aus. Wenn Leute zuerst unfahrbar scheinende Trails dann doch irgendwann bezwingen. Darum gibt es in einer Woche wieder eine DoRu!
Heute war das Wetter gnädig und trotzte der Wettervorhersage, was uns sehr freute. Pünktlich wie jeden Donnerstag starteten wir zur 19. DoRu. Technisch waren einige Gustostückerl dabei, was den/die eine oder andere/n vom fahrbaren Untersatz beförderte ;-) Bis auf zerrissene Hosen/Trikots und kleineren Blessuren an diversen Körperteilen verliefen die Abgänge aber Gott sei Dank glimpflich. Im Gegensatz zur letzten DoRu haben alle Bikes gehalten und es gab keine Defekte. Der Abschluss bei der Hubertushöhe war dann noch die Krönung der heutigen Runde!
Bei der heutigen DoRu reiste der René extra aus Feldbach an um auch mal die g..... Trails rund um Graz erleben zu können. Der Hubert präsentierte seine Neuanschaffung - ein Specialized - und strahlte über´s ganze Gesicht! Wir suchten wir die feinsten Trails aus und brachten das Material ordentlich an die Grenzen. Der Jürgen zerstörte wieder einmal einen Focus Carbon Rahmen und bei meinem Bike brach das Schaltauge im letzten Trail. Fazit der heutigen Doru - kurz und knackig ;-) Dafür gab es heute schon früher das wohlverdiente Abschluss Bier!
weil keine Zeit mehr fürs Training ist, hab ich mir gedacht, ich machs den Tour-Profis gleich und trainier nur mehr von zu Hause aus :) scherz beiseite, mach eine Kortison-Stoss-Therapie gegen meinen Tinnitus, daher nicht wundern falls ich in Stattegg nicht an den Start gehe!
1. Etappe: Oberammergau- Imst (97,8 km, 2215 hm)
Die Wartezeit im Startblock verbrachten wir noch trocken. Aber gleich nach dem Startschuss begann es zu regnen und es hörte bis ins Ziel nicht mehr auf. Die Etappe startete mit einem 70 Kilometer langen Flachstück, was uns nicht besonders zu Gute kam. Am anschließenden Berg wurde Birgit von Krämpfen geplagt. Wir retteten uns trotz der widrigen Witterungsverhältnisse mit dem 25. Platz in der Mixed-Wertung ins Ziel.
2. Etappe: Imst- Ischgl (77,9 km, 3274 hm)
Die zweite Etappe bekam uns besser. Das Wetter hatte sich gewendet und vor allem den zehrenden fast 20 Kilometer langen Schlussanstieg konnten wir moralisch gut meistern und uns den 18. Platz in der Tageswertung sichern.
3. Etappe: Ischgl- Nauders (67,8 km, 2720 hm)
Aufgrund unseres 20. Platzes in der Gesamtwertung durften wir an diesem Tag aus dem Startblock A2 starten. Die Etappe führte uns gleich zu Beginn an den höchsten Punkt der Transalp, auf’s Idjoch (2737 Meter). Viele Höhenmeter und einfache Straßen/Trails lassen uns das Ziel in Nauders nach 4 h 50 min erreichen, welche für den 21. Platz reichen.
4. Etappe: Nauders- Scuol (52,6 km, 1888 hm)
Wir dachten, dass uns diese „Sprintetappe“ besser liegen würde, da wir bisher hauptsächlich Kurzdistanz- Rennen bestritten haben. Erstaunlicherweise sind wir zwar souverän gefahren, konnten aber keine Verbesserung der Platzierung rausholen und erreichten den 22. Platz.
5. Etappe: Scuol- Livigno (69,5 km, 2531 hm)
Die ersten 1000 hm dieser Etappe erstreckten sich auf 22 km, und eigneten sich somit gut zum Aufwärmen. Weiter ging es auf sehr anspruchsvollem Untergrund, vor allem auf Trails und Karrenwegen. In einer Abfahrt wollte Birgit einen Sturz verhindern und konnte irgendwie vom Rad springen. Dieses musste dann von ihr ein paar Meter aus dem Dickicht geborgen werden. Trotzdem reichte es wieder für Platz 21.
6. Etappe: Livigno- Ponte di Legno (106,3 km, 3451 hm)
Die längste Etappe dieser Transalp Challenge hatte es in sich. Wir gingen es gemütlich an, da bei Kilometer 67 ein steiler 1500 hm Anstieg wartete. Das absolute Highlight dieser Etappe waren die Abfahrten- zuerst eine 1700 hm steinige Rumpelabfahrt und zum Schluss steile, nasse Trails. Dies war die einzige Etappe, bei dir wir gern ein Fully gehabt hätten. Obwohl wir in Hinblick auf die harte 7. Etappe mit Reserven ins Ziel kamen, konnten wir den 20. Platz erreichen.
7. Etappe: Ponte di Legno- Madonna di Campiglio (72,2 km, 3234 hm)
Schon als wir das Höhenprofil sahen, freuten wir uns auf diese Etappe. Zwei relativ gleichmäßig ansteigende Berge auf zum Teil anspruchsvollen Untergrund ohne dazwischenliegende Flachstücke kamen uns gerade recht. Am zweiten, steileren Berg konnten wir unsere Bergqualitäten ausspielen und kamen als eines der wenigen Teams mit einem Lächeln am Gipfel an. Das reduzierte Tempo vom Vortag machte sich bezahlt, wir erreichten mit Platz 15. unser bisher bestes Tagesergebnis und rutschten auch in der Gesamtwertung auf 15. Rang.
8. Etappe: Madonna di Campiglio- Riva del Garda (75,1 km, 1778 hm)
Die 8. Etappe verlangte noch einmal einiges ab. In einem Gewitter startete die Etappe mit einer 12 Kilometer langen Abfahrt, die neutralisiert gefahren wurde, ehe es in den ersten Anstieg ging. Bei Regen am Berg blühen nicht nur die Teams aus Irland auf, sondern auch Birgit und Andi. Wir kamen mit den nassen und kalten Bedingungen gut zurecht und dachten immer an Kurt’s Zitat: „Fohrt’s immer do, wo des Wosser rinnt!“. Nach einer längeren Schiebepassage bergauf und bergab, kamen wir gut in Riva del Garda an. Mit unserer besten Tagesleistung schafften wir den 13. Platz und konnten in der Gesamtwertung noch auch Rang 14 fahren
Resümee
Wir sind froh, die Möglichkeit gehabt zu haben gemeinsam die Transalp Challenge zu fahren. Wir legten es so an, dass wir immer mit Reserven ins Ziel kamen, da wir mit solchen Etappenrennen recht wenig Erfahrung hatten. Die Ernährungstipps von unserem Teamkollegen Markus halfen uns sehr dabei, uns in den kurzen Regenerationsphasen optimal zu erholen und eine konstante Leistung zu bringen. Am allermeisten freut es uns, dass wir das Ziel in Riva ohne körperliche oder technische Probleme erreicht haben. Und das Wichtigste ist: wir hatten sehr viel Spaß und mögen uns noch immer ;-)!
Heute standen wieder einmal die feinsten Trails auf dem Programm. Und das hat super Spaß gemacht! Auch wenn sich mancher Espresso Macchiato Trinker die Uphills über die Forststraßen gewünscht hätte ;-) Die Gruppe hat entschieden und das ist gut so. Der Guide zeigte den Mitbikern die Heilige Maria Wurzel auf der Ruine. Am Ende des Tages gab es noch einen ausgiebigen Ausklang mit einem "Gott sei Dank" perfekten Espresso Macchiato...
