1. TagWir landen am frühen Nachmittag im strahlenden Sonnenschein in Palma. Nach längerer Transferdauer ins Hotel nach Can Picafort fahren wir noch eine kleine Eröffnungrunde vor dem Abendessen. Can Picafort – Santa Margalida – Can Picafort (20 km, 100 hm, 40')
2. TagHochmotiviert starten wir in den ersten Trainingstag. Es steht der Klassiker nach Cap Formentor am Programm. Wir werden mit traumhaftem Wetter, wenig Wind und einer spektakulären Aussicht belohnt. Can Picafort – Alcudia – Port Pollenca – Cap Formentor – Pollenca – Sa Pobla – Santa Margalida – Can Picafort (107 km, 1305 hm, 4h 30')
3. TagDas Wetter ist uns noch immer gnädig und wir starten zu einer Tour Richtung Süden nach San Salvator. Am Weg nach San Salvador haben wir starken Gegenwind, am Rückweg entlang der Südostküste erweist uns der Wind jedoch gute Dienste. Can Picafort – Santa Margalida – Felanitx – San Salvador - Portocristo - Arta - Can Picafort (119 km, 1225 hm, 4h 45')
4. TagDer Himmel ist bedeckt, Andi hat Knieschmerzen, Birgit tut der Hals weh... Wir gehen den Tag gemütlich an und fahren eine kleine Regenerationsrunde ins Landesinnere. Can Picafort – Alcudia – Sa Pobla – Sineu – Santa Margalida – Can Picafort (60 km, 340 hm, 2h 25')
5. TagIn der Wetterprognose steht "mäßiger Wind", der sich aber als Sturm mit Regen erweist. Am Vormittag gehen wir dem Wetter zum Trotz am Strand eine Stunde laufen. Nach dem Motto "es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Ausrüstung" nehmen wir unsere Regenjacken, Hauben, Überschuhe usw. und drehen noch eine kleine Runde. Can Picafort - Muro - Manacor - Can Picafort (74km, 585 hm, 3h)
6. TagHeute fahren wir unsere längste Runde. Wir machen uns auf den Weg Richtung Palma, um auch mal in die Nähe des Ballermanns zu kommen. Wir fahren bis Sa Cabanet, das "Andritz von Palma" und biegen dann nach Randa ab, wo wir eine Bergwertung zu einem Kloster mitnehmen. Can Picafort – Sineu – Sa Cabanet – Algaida – Santori de Cura (Randa) – Llucmajor – Porrero- Vilafranca – Petra – Santa Margalida – Can Picafort (158 km, 1360 hm, 6h)
7. TagDas Wetter bessert sich und somit wagen wir eine Bergetappe nach Sa Calobra. Zuerst geht es zum Kloster Lluc, wo wir auf einem gemütlichen Anstieg den einen oder anderen offensichtlichen "Flachlandbolzer" überholen. Sa Calobra liegt am Meer und somit geht es 680 Höhenmeter runter. Beim Rauffahren werden wir von einigen Profis vom Team Biancchi überholt, daran können wir erkennen, dass wir noch Verbesserungspotential haben :-). Can Picafort – Sa Pobla – Selva – Lluc – Sa Calobra – Pollenca – Can Picafort (137 km, 2135 hm, 5h 55')
8. TagBei herrlichem Wetter starten wir in eine Flachlandetappe in den Süden. Birgit bekommt nach einiger Zeit Knieschmerzen, Andi übernimmt bei starkem Gegenwind die Führungsarbeit und bringt seine Teamchefin gut nachhause. Can Picafort – Petra – Porreres – Campos – Ses Salines – Santanyi – S'Horta – Manacor – Can Picafort (137 km, 995 hm, 5h 10')
9. TagHeute fahren wir den Anstieg zum Kloster Lluc ein zweites Mal, wobei Birgit wiedermal ihre Bergqualitäten beweist und auf den 8 Kilometern ungefähr 40 FahrerInnen überholt, selbst aber nicht überholt wird. Andi muss die Zähne zusammenbeißen um mitzuhalten. Oben werden wir mit mallorquinischen Mandelkuchen belohnt. Can Picafort – Sa Pobla - Selva – Lluc – Selva – Senselles – Costitx – Santa Margalida – Can Picafort (124 km, 1235 hm, 4h 50')
10. TagAls Abschlusstour fahren wir nach Betlem, einer Einsiedelei im Nordosten der Insel. Gemütlich fahren wir die letzten Kilometer, um auf 1000 km und 10.000 Höhenmeter zu kommen. Can Picafort – Arta – Betlem – Arta – Can Picafort (66km, 835 hm, 2h 45')
Wir haben unseren Urlaub sehr genossen und konnten essenstechnisch auch die Tipps von Markus einhalten. Effektiver hätte unser Aufenthalt nicht sein können, die Basis für die Alpentour-Trophy und die Transalp-Challenge ist gelegt...

